Frühjahrsübung der Feuerwehren Dipperz in Friesenhausen

Die Feuerwehren der Großgemeinde Dipperz wurden am Sonntag den, 13.04.2014 um 9:30 Uhr durch die Leitstelle Fulda über Sirene und Meldeemfänger zur Frühjahrsübung alarmiert.

Einsatzstichwort war „Waldbrand am Kirchberg in Friesenhausen“. Die Feuerwehr Friesenhausen war die erst eintreffende Wehr und baute einen Löschangriff auf, um die Häuser am Kirchberg zu schützen. Das TSF-W aus Wolferts baute eine Wasserversorgung auf. Wasserentnahmestelle war hinter dem Saal Breitung aus der Dörmbach. Anschließend bauten sie ebenfalls ein Löschangriff auf, und unterstützen die Kameraden aus Friesenhausen beim schützen der Wohnhäuser. Gleichzeitig fing das LF 8/6 aus Dipperz an, eine Wasserversorgung von der Wanne (höhe Spielplatz) bis zum TSF der Feuerwehr Armenhof aufzubauen. Das bei der Tierarztpraxis vor der Rhön positioniert war, um das Gebäude und das umliegende Gebiet abzuschirmen. Desweitern versorgte das TSF aus Armenhof den TLF 16/25 der Feuerwehr Dipperz mit Wasser aus der Leitung vom LF 8/6. Hauptaufgabe des TLF 16/25 war den Brand im Wald unter Kontrolle zubekommen. Einsatzleitung wurde über das OLYMPUS DIGITAL CAMERAMTF aus Dipperz abgewickelt, unter der Leitung von GBI Martin Rühl und der Wehrführer von Friesenhausen Florian Jordan.

Nach der Übung fande eine Einsatznachbesprechung am Feuerwehrhaus in Friesenhasuen stand. GBI Martin Rühl war mit der Leistung der Wehren zufrieden. Zum Abschluss der Übung gab es noch eine kleine Stärkung.

Brandschutzerziehung in den Kindergärten in Dipperz

Am Freitag den 28.03.2014 fand in den Kindergärten im Birkenweg und in der Rhönstraße die alljährliche Brandschutzerziehung statt.

An der Übung nahmen 20 Feuerwehrkameraden aus den Wehren von Wolferts, Armenhof und Dipperz teil. Zuerst wurde der Kindergarten geräumt, und kontrolliert ob alle Kinder und Erzieherinnen das Gebäude sicher und schnell verlassen haben. Im Anschluss erklärte Gemeindebrandinspektor Martin Rühl den Kindern praktisch und spielerisch, wie man einen Notruf richtig bei der Feuerwehr absetzten tut. Wichtig dabei ist zu wissen wie die Notrufnummer der Feuerwehr (112) und der Polizei (110) sind und das man die 5-W-Fragen (Wer, Wo, Was, Wie viele Verletzte und Warten auf Rückfragen) beantworten soll. Die Kinder wurden auch darüber aufgeklärt, dass man diese Nummern nie aus SPAß anrufen soll. Martin Rühl rief nun über Funk die Feuerwehrfahrzeuge ab, die mit Blaulicht und Sondersignal die Kindergärten anführen. Jeder Feuerwehrmann nahm ein Feuerwehrgegenstand mit in den Kindergarten und musste ihn den Kindern erklären, und was man damit macht. Der Höhepunkt für die Kinder war natürlich das Sie sich in die Feuerwehrautos setzten durften und mit der Kübelspritze spritzen dürfen. Zum Schluss bedankte sich Martin Rühl und Erzieherin Frau Will bei allen Kameraden, dass sie sich für diesen Morgen die Zeit genommen haben. Frau Will erklärte auch das diese Übung für die Kinder und für die Erzieherinnen jedes Jahr wichtig sei.

Uns als Feuerwehr gibt es ein gutes Gefühl die Kinder auf einen eventuellen Ernstfall im Kindergarten oder Privat vorbereitet zuhaben.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Gemeinde Dipperz 2014

Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Gemeinde Dipperz am 07. März 2014 im Feuerwehrhaus Wolferts

Gemeindebrandinspektor Martin Rühl konnte am 07. März 64 Mitglieder und Gäste zur Jahreshauptversammlung der Dipperzer Feuerwehren im Feuerwehrhaus in Wolferts begrüßen.

In seinem Jahresbericht informierte der Gemeindebrandinspektor die Versammlungsteilnehmer/innen zunächst über die Mitgliederstatistik in den vier Ortsteilwehren. Momentan sind 124 aktive Einsatzkräfte in den vier Ortsteilwehren gelistet, die sich wie folgt verteilen: Armenhof 19, Dipperz 59, Friesenhausen 30, Wolferts 16. In den Alters- und Ehrenabteilungen sind insgesamt 35 Mitglieder vertreten. In den drei Jugendfeuerwehren sind derzeit insgesamt 35 Mitglieder, die sich auf Armenhof mit 10, Friesenhausen mit 10 und Dipperz mit 15 Jugendlichen ab zehn Jahren verteilen.

Die Wehren der Gemeinde Dipperz wurden im Jahr 2013 zu insgesamt 19 Einsätzen gerufen. Die Gesamteinsatzstunden beliefen sich auf 24 Stunden und 58 Minuten, die Personaleinsatzstunden auf 215 Stunden. Die Einsätze gliedern sich auf in sieben Brandeinsätze und sieben technische Hilfeleistungen. Durchschnittlich waren zwölf Feuerwehrkameraden/innen im Einsatz. Weiterhin blickte GBI Martin Rühl auf die im vergangenen Jahr stattgefundenen Übungen und Schulungsabende zurück und informierte über die Lehrgangsteilnahmen im Jahre 2013. Martin Rühl berichtetet das die Digitalen 4m  Funkgeräte sind beschafft und betriebsbereit sind müssen aber noch in die Fahrzeuge eingebaut werden. Die 2m Geräte habe im März 2014 das erste Update bekommen. Im Juli soll das neue Leitstellensystem in Betrieb gehen. Aus diesem Grund soll getestet werden, wie der Empfang im Gemeindegebiet ist. Die wird mit der Kartenkundeübung 2014 durchgeführt. Er bestätigte auch dem Bürgermeister und den anwesenden Mitgliedern der gemeindlichen Gremien die sehr gute Ausrüstung und Ausbildung der Dipperzer Wehren. Zum Schluss bedankt er sich bei allen, für die Unterstützung und Reibungslose, vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Gemeindejugendfeuerwehrwart Timo Willkomm teilte in seinem Bericht mit, dass sich die
Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehren zum Jahresende 2013 bei 36 Mitgliedern (27 Jungen und  9 Mädchen) in den drei Jugendfeuerwehren bewegte. Insgesamt wurden 237 Stunden geleistet, wovon 129 Stunden auf feuerwehrtechnische Ausbildung und 108 Stunden auf allgemeiner Jugendarbeit entfielen. In seinem weiteren Bericht informierte er u.a. über die Durchführung des Berufsfeuerwehrtags in Dipperz mit Armenhof und an der Teilnahme des Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Thalau. Das Highlight in 2014 nach 24 Jahren wird das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Dipperz sein.Die Planung dafür läuft bereits.

Zu Beginn seines Grußwortes bedankt sich Bürgermeister Klaus-Dieter Vogler für die Bereitschaft Leben und Gesundheit zu schützen, und das die Feuerwehr für die Gemeinde  unentbehrlich sei. Die Arbeit bei der Feuerwehr wird immer anspruchsvoller deswegen sei es wichtig regelmäßig an Übungen, Schulungen usw. teilzunehmen.  Um der Anforderung gerecht zu werden, sei moderne Technik wichtig. Die Gemeinde täte dafür ihr Möglichste. Ihm ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Wehrführerausschuss sehr wichtig und bedankte sich beim GBI Martin Rühl und stell. GBI Mark Henkel für die Ergebnis Bekanntgabe der Gefahreneinstufung vor der Gemeindevertretung. Klaus-Dieter Vogler lobte die vorbildliche Jugendarbeit, und das es wichtig sei mehr Nachwuchs zu gewinnen um die Zukunft der Feuerwehr zusichern. Er sieht es auch nicht als selbstverständlich an Tag für Tag in wenigen Minuten zur Stelle zu sein. So ein  Handeln zeigt Verantwortungsbewusstsein und Gemeinsinn. Er hofft durch die Veranstaltungen wie das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager, 25 Jahre Jugendfeuerwehr Armenhof und der Gemeindefeuerwehrtag in Wolferts, das die Interesse an der Feuerwehr geweckt wird und neue Mitglieder gewonnen werden. Zu Schluss wünschte Klaus-Dieter Vogler der Versammlung einen harmonischen Verlauf und unfallfreie Einsätze.

Kreisbrandmeister Klaus Blum überbrachte die Grüße des Kreisbrandinspektors und hatte die ehrenvolle Aufgabe verdiente Feuerwehrkameraden für ihren langjährigen Dienst auszuzeichnen.
Die Verleihung der St-Florians-Plakette des Kurhessisch-Waldeckscher-Feuerwehrverbands für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr erfolgte.

  • Silbernes Brandschutzehrenzeichen am Bande für 25 Jahre: Thomas Raschdorf (Dipperz), Marc Klüber (Dipperz).
  • Goldenes Brandschutzehrenzeichen am Bande für 40 Jahre: Martin Matzunsky (Wolferts).
  • St. Floriansmedallie Bronze: Günther Bott.

Gemeinschaftsübung mit der Jugendfeuerwehr Niederbieber

IMAG0807 Am 11.10.2013 führten die Jugendfeuerwehren Dipperz und Niederbieber mit ca. 25 Jungendlichen eine gemeinsame Übung, die Pierre Weber und Raphael Goldbach ausarbeiteten, durch. Übungsobjekt war ein landwirtschaftliches Anwesen in Niederbieber, welches brannte und worin verletzte Personen waren. Die Jugendfeuerwehr Niederbieber stellte dabei die Wasserversorgung aus der Bieber her und nahm einen Löschangriff zum Schutz des Nachbargebäudes vor. Den Löschangriff im Hof des Brandobjekts übernahm die Jugendfeuerwehr Dipperz und stellte gleichzeitig zwei Trupps unter Atemschutz zur Personensuche. Schon nach kurzer Zeit wurden die Vermissten dem Rettungsdienst, der ebenfalls alarmiert wurde, übergeben. Die Übung hat den Jugendlichen viel Freude bereitet und dabei auch den Zusammenhalt untereinander und auch gemeindeübergreifend gefördert. Nach der Übung ließen die Jugendlichen den Abend im Feuerwehrhaus Niederbieber gemeinsam gemütlich ausklingen.

(Raphael Goldbach)