Cassidian erhält Auftrag für TETRA-Paging

Die Verteidigungssparte der EADS wird die Aufgabe übernehmen für mehr als 50.000 Berufsfeuerwehrleute und freiwillige Feuerwehrleute TETRA-Pager zu erstellen. Ende 2014 sollen die ersten Geräte ausgeliefert werden.

Im Gegensatz zu den analogen Geräten wird eine sichere verschlüsselte bidirektionale Kommunikation verwendet, d.h. dass die  Pager und die Leitstelle gleichzeitig, bzw. im Wechsel die Rolle des Senders und Empfängers übernehmen können. So bekommen die Einsatzkräfte die Möglichkeit der Leitstelle eine Rückmeldung über ihre Verfügbarkeit zu senden.

Alle weiteren Informationen hinter dem Quelle Link

Rauchwarnmelder retten Leben!

Mehr Sicherheit für Sie und Ihre Familie!

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

jährlich kommen in Deutschland etwa 600 Menschen durch Brände ums Leben! Weitere 6.000 Kinder und Erwachsene werden durch Brände verletzt!

Zwei Drittel aller Brandopfer werden zuhause, meist nachts, im Schlaf überrascht.

Deshalb hat das Land Hessen bereits 2005 gesetzlich vorgeschrieben, dass bei Neu- und Umbauten mindestens folgende Räume von Wohnungen mit Rauchwarnmeldern auszustatten sind:

  • Schlaf- und Kinderzimmer sowie
  • Flure, die als Rettungswege dienen.

Bestehende Wohnungen müssen bis zum 31.12.2014 nachgerüstet werden.

Sie können mit geringem Aufwand und Kosten viel zu Ihrer Sicherheit und der Ihrer Familie beitragen.

Warum ist Brandrauch für Sie so gefährlich?

Nicht die Flammen, sondern giftige Rauchgase sind die häufigsten Todesursachen bei Bränden. Diese gefährlichen Gase bilden sich in der Brandentstehungsphase und breiten sich in der Wohnung so schnell aus, dass Sie innerhalb von Sekunden die Orientierung und das Bewusstsein verlieren können.

Zur Flucht aus Ihrer Wohnung bleiben Ihnen im Brandfall nur wenige Minuten. Deshalb sind Rauchwarnmelder für eine frühzeitige Branderkennung unverzichtbar!

Rauchwarnmelder verhindern keine Brände, aber sie erkennen Brandrauch und warnen Sie rechtzeitig mit einem lautstarken Signal.

Was muss überwacht werden?

Zu dem Mindestschutz gehört:

  • Pro Etage ein Rauchwarnmelder im Flur
  • Kinder- und Schlafzimmer

um einen Optimalen Schutz zu erhalten ist es empfelenswert zusätzlich in:

  • Hobbyräumen
  • Wohnzimmer
  • Küchen mit Dunstabzugshauben
  • Heizungskeller
  • Dachboden

Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Batteriebetriebene Rauchwarnmelder erhalten Sie kostengünstig im Fachhandel oder in Baumärkten.

Achten Sie aber darauf, dass die Rauchwarnmelder über die CE-Kennzeichnung mit einem Hinweis auf DIN EN 14604 oder das Vds-Prüfzeichen verfügen.

In größeren Wohneinheiten ist es zweckmäßig, die in den einzelnen Räumen montierten Rauchwarnmelder durch Funk- oder Drahtverbindung zusammenzuschalten. In diesem Fall werden bei der Auslösung eines Einzelnen Rauchwarnmelders auch die akustischen Signale aller anderen Rauchwarnmelder automatisch aktiviert.

Wie werden Rauchwarnmelder montiert?

Rauchwarnmelder lassen sich problemlos, selbst nachträglich ohne großen Aufwand, durch kleben oder Schaubenin Ihrer Wohnung anbringen.

Da der Brandrauchnach oben steigt, muss der Rauchwarnmelder auf jeden Fall an der Decke, möglichst in Raummitte, angebracht werden.

Der Mindestabstand der Melder zu den Wänden und Raumteilern sollte 50 cm nicht unterschreiten.

Nicht vergessen…

Im Brandfall allermieren Sie bitte sofort Ihre Feuerwehr unter:

Notrufnummer 112

Haben Sie noch Fragen?

Für Auskünfte stehen wir ihnen gerne zur Verfügung. Ein Falltblatt mit den wichtigsten Informationen gibt es hier.

Zum Nachdenken

Erst wenn das letzte Feuerwehrfahrzeug eingespart wurde und kein Freiwilliger mehr ein Ehrenamt ausübt, dann werden wir merken, dass Geld alleine kein Feuer löschen kann!

 

Fettbrände löschen – aber wie?

Der Fettbrand ist eine der am häufigsten auftretenden Brandarten, die im Haushalt vorkommen. Er kann in der Küche schnell entstehen, wenn das Fett in der Pfanne oder im Topf zu lange auf der heißen Herdplatte steht und zu rauchen beginnt. In dieser Situation ist es wichtig, schnell und richtig zu reagieren, denn falsches Handeln kann verheerende Folgen haben!

Wo Wasser zum Löschen von Feuer eigentlich optimal ist  –  verhält es sich bei Fettbränden anders!        Kommt Wasser mit heißem Öl in Berührung, erfolgt eine Dampfexplosion: Brennende Öltröpfchen werden nach oben gewirbelt und explodieren durch den Kontakt mit dem Sauerstoff in der Luft. Sofort hört man ein lautes Zischen und eine riesige Stichflamme entsteht. Die Folge ist ein Flammenmeer am Herd, schnell kann so die ganze Küche in Brand geraten oder sogar Personenschaden entstehen.
Auch Feuerlöschmittel sind nicht die beste Wahl.

Die sinnvollste Art einen Fettbrand zu löschen, ist die rauchende oder brennende Pfanne sofort vom Herd nehmen  –  und das Feuer mit einem Deckel zu ersticken

In jedem Fall sollten Sie Ruhe bewahren, den Notruf 112 wählen und sich nicht unnötig in Gefahr bringen.

Verhalten bei Wespenalarm

Eine Beseitigung durch die Feuerwehr ist kostenpflichtig, daher vorher den Wespenbeauftragten der Gemeinde Dipperz, Herr Rudi Küchler (Tel. 6611) oder seinen Vertreter Hubert Kammel aus Langenbieber (Tel. 1213) kontaktieren.

Erste Hilfe bei Motorradunfällen

Helm ab, aber richtig

Jeder zehnte Biker erleidet bei einem Unfall Verletzungen im Halswirbelbereich. Deshalb sind Ersthelfer am Unfallort oft unsicher, ob sie den Helm des Verunglückten abnehmen sollen. Der Helm muss auf jeden Fall abgenommen werden, wenn der Motorradfahrer bewusstlos ist. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Verletzte an seinem Erbrochenen erstickt, an einem Herz-Kreislauf-Stillstand stirbt oder aufgrund Sauerstoffmangels irreparable Gehirnschäden erleidet. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Helfer ihn bei vorsichtigem Abziehen des Helmes an der Halswirbelsäule verletzt, ist weitaus geringer. Außerdem kann der Verletzte nur ohne Helm beatmet oder in die stabile Seitenlage gebracht werden.

Wenn der Biker bei Bewusstsein ist, sollte der Helm auf dem Kopf bleiben, es sein denn, der Verunglückte bittet ausdrücklich darum, ihn abzunehmen. Wichtig ist, immer beim Verletzten zu bleiben und auf seinen Zustand zu achten.

Die Abnahme des Helmes sollte man möglichst zu zweit vornehmen. Und so wird es gemacht:

Der erste Helfer kniet oberhalb des Kopfes und stabilisiert den Hals, indem er seitlich Helm und Unterkiefer umfasst und den Kopf leicht zu sich hinzieht. Der zweite Helfer kniet seitlich neben dem Oberkörper des Verletzten, klappt das Visier hoch, entfernt gegebenenfalls eine Brille und öffnet den Kinnriemen.

Danach schiebt er seitlich die Hände unter den Helm und hält den Kopf zur weiteren Stabilisation der Halswirbelsäule. Währenddessen zieht der erste Helfer vorsichtig den Helm ab.

Anschließend übernimmt Helfer Eins wieder die Fixierung des Kopfes und schiebt mit den Zeigefingern den Unterkiefer nach oben, um dem Bewusstlosen die Atmung zu erleichtern. Diese stabile Position muss beibehalten werden, bis der Notarzt ankommt.

Ist nur ein Helfer am Unfallort anwesend, sollte er sich ans Kopfende des Verletzten knien und den Helm so weit abziehen, dass er mit einer Hand den Hinterkopf stützen kann. Dann entfernt er den Helm und wartet auf den Notarzt.