Nachtübung 2015

Alarmübung Feuerwehren Dipperz „Brennt landwirtschaftliches Anwesen Heller“

Am Donnerstag, 29.10.2015 um 19.49 Uhr wurden die Dipperzer Ortsteilfeuerwehren durch die Leitstelle Fulda über Sirene und Funkmeldeempfänger unter folgendem Stichwort alarmiert: „Brennt landwirtschaftliches Anwesen Heller Waldstr.1 in Armenhof“. „Nachtübung 2015“ weiterlesen

Funk- und Kartenkundenübung 2014

Die diesjährige Funk- und Kartenkundeübung fand am 01.06.2014 in Wolferts statt. Um 9:30 Uhr begrüßte GBI Martin Rühl die 39 Kameraden aus den 4 Feuerwehren der Großgemeinde Dipperz, und erklärte den Übungsablauf.

Jedes Fahrzeug musste sich über den neuen  Digitalfunk bei der Übungsleitstelle melden, die in der Hand von GBI Martin Rühl lag. Darüber erhielten sie mehrere  Karten Koordinaten,  die man anfuhr um eine Aufgabe (Höhenmeter berechnen, Hydranten auf Funktion prüfen usw.)  abzuarbeiten.  Ziel dieser Übung  war, den Digitalfunk auf seine Netzabdeckung  zu testen, und das Gemeindegebiet noch besser kennenzulernen.

Gegen 11:15 Uhr trafen sich alle Kameraden wieder im Feuerwehrhaus in  Wolferts zur Übungsnachbesprechung.  GBI Martin Rühl war sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung, zudem hat die Kommunikation mit dem neuem Funknetz sehr gut funktioniert.  Im Anschluss gab es noch eine kleine Stärkung.

Alarmübung Feuerwehr Dipperz „Verkehrsunfall neue Umgehungsstraße“

Am Samstag, 26.04.2014 um 15.29 Uhr wurden die Dipperzer Ortsteilfeuerwehren durch die Leitstelle Fulda über Sirene und Funkmeldeempfänger zu einem „ Verkehrsunfall 2 Fahrzeuge mit eingeklemmten Personen Neue Ortsumgehung“ alarmiert.

P1030219Die Wehr aus Dipperz traf als erstes mit TLF 16/25 und LF 8/6 an der Unfallstelle ein. Nach ersten Absprachen mit dem Rettungsdienst vor Ort, wurde die Rettung der beiden eingeklemmten Personen besprochen. In der Zwischenzeit wurde durch die Fahrzeugbesatzung der sogenannte „Geräteablageplatz“ eingerichtet. Außerdem wurde in einem Abwasserrohr nahe der Unfallstelle ein Kleinkind gefunden, welches aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Nach Befreiung aus dem Rohr wurde dies an den Rettungsdienst übergeben.

Inzwischen traf die Wehr aus Armenhof ein. Ihr Auftrag war die Absperrung der Unfallstelle in beide Richtungen gegen Fließenden Verkehr. Außerdem unterstützte ein Trupp beim Sichern des zweiten PKW gegen Abrutschen und Erschütterung.

Die Wehren aus Friesenhausen und Wolferts suchten die Umgebung weiträumig nach weiteren Personen ab, die sich aufgrund des Schocks versteckt haben könnten.

Nach 40 Minuten waren die beiden eingeklemmten Personen befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Weitere Personen waren nicht beteiligt.

Im Anschluss an die Übung traf man sich im Feuerwehrhaus Dipperz und besprach mit der anwesenden Rettungswagenbesatzung den Übungsablauf.

Herbstabschlussübung 2013

Herbstabschlussübung der Feuerwehr der Gemeinde Dipperz am 13.10.2013

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Im Rahmen der diesjährigen Herbstabschlussübung der Feuerwehren der Gemeinde Dipperz  hat sich die ausrichtende Wehr aus Friesenhausen ein besonderes Übungsobjekt für eine Gemeindeübung ausgesucht. Die Mooshecke, ein landwirtschaftliches Anwesen im OT Friesenhausen-Dörmbach, auf einer Anhöhe gelegen unmittelbar an der Gemarkungsgrenze zu Poppenhausen, war Ort der Gemeindeübung.

Um 9.30 Uhr wurden die Wehren aus Dipperz, Armenhof, Wolferts-Finkenhain und Friesenhausen-Dörmbach  per Sirene und per Meldeempfänger mit dem Alarmstichwort: „Brand – Mooshecke“ alarmiert.

Nachdem der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Mark Henkel die Einsatzleitung übernommen hat, wurde als erste Wehr vor Ort die Wehr aus Friesenhausen mit der Menschenrettung unter Atemschutz eingesetzt. Das Tanklöschfahrzeug aus Dipperz hat als unmittelbar nächstes Fahrzeug an der Einsatzstelle die Brandbekämpfung eingeleitet und eine Riegelstellung zum Schutz des benachbarten Wohnhauses eingenommen.

Wegen der nicht vorhandenen Löschwasserversorgung musste nunmehr eine Löschleitung über eine Wegstecke von ca. 1,5 km zu einem Weiher aufgebaut werden. Hierfür wurden ein Löschgruppenfahrzeug aus Dipperz sowie die Wehr aus Armenhof eingeteilt.

Wegen der Abgelegenheit des Übungsobjektes und der schwierigen Wasserversorgung wurden zwei Traktoren mit Vakuum-Güllefässern zweier Landwirte und gleichzeitig aktiver Feuerwehrkameraden aus Friesenhausen eingesetzt. Das Löschwasser wurde von den Güllefässern in ein Auffangbecken abgegeben, damit dann die Wehr aus Wolferts-Finkenhain eine weitere Löschleitung zur Brandbekämpfung aufbauen konnte.

Der Bürgermeister der Gemeinde Dipperz, Herr Klaus-Dieter Vogler war ebenfalls vor Ort, um sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit „seiner“ Feuerwehr zu machen. Gerade das anspruchsvolle Übungsobjekt mit der schwierigen Wasserversorgung war Schwerpunkt  seiner Beobachtungen.

Nachdem die Landwirte schon nach 19 Minuten das erste Fass mit einem Volumen von 10.000 Litern Löschwasser bereitstellen konnten, war die Wasserversorgung nachhaltig gesichert. Die Löschwasserversorgung vom Weiher war nur wenige Minuten später sichergestellt.

Insgesamt war der Einsatzleiter mit der Übung sehr zufrieden. Die Wehren haben zügig und kontrolliert ihre Aufgaben abgearbeitet. Es kamen 48 Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau zum Einsatz.

Der Dank des Bürgermeisters und des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors gingen an die hoch motivierten Einsatzkräfte, die ausrichtende Wehr aus Friesenhausen, die die Kameradinnen und Kameraden im Anschluss mit Kaffee und Kuchen versorgten, sowie an die Eigentümer des Übungsobjektes für deren Unterstützung.

Nachtübung 2013

Nachtübung der Feuerwehren Dipperz in Wolferts

Am Donnerstagabend, den 19.09.2013 um 20:09 Uhr wurden, die Feuerwehren der Gemeinde Dipperz über Sirene und Funkmeldeempfänger zur einer Nachtübung nach Wolferts alarmiert.

Angenommene Lage war ein Feuer im Werkstattgebäude bei der Metallbaufirma Markus Lowski. Die Feuerwehr Wolferts traf mit ihrem TSF-W als Erstes an der Einsatzstelle ein und bauten ein Löschangriff nach Feuerwehrdienstvorschrift auf. Sie übernahmen die Einsatzleitung. Als zweites Fahrzeug traf das Tanklöschfahrzeug aus Dipperz ein. Sofort wurde auf der Rückseite des Gebäudes ein Löschangriff aufgebaut und ein Atemschutztrupp wurde in das Werkstattgebäude geschickt. Es waren keine Personen im Gebäude, aber mehrere Gasflaschen wurden zum Kühlen ins Freie gebracht. Die Feuerwehr Armenhof und Friesenhausen fuhren mit ihren Fahrzeugen zur Wasserentnahme an das naheliegende Gewässer und legte die erste B-Druckleitung (ca. 200 m) Richtung Einsatzstelle. Das Löschgruppenfahrzeug aus Dipperz legte mit dem mitgeführten Schlauchwagen die zweite B-Druckleitung (ca. 420m) von der Wasserentnahmestelle zur Einsatzstelle. Anschließend bauten auch Sie an der Einsatzstelle einen Löschangriff auf.

Zur Übungsnachbesprechung trafen sich alle Wehren im Feuerwehrhaus in Wolferts. Übungsleiter Roland Müller und stellv. GBI Mark Henkel besprachen die Übung, nach interner Beratung der Führungskräfte, in offener Runde. Als Resümee kam heraus, dass die Übung prinzipiell sehr gut verlief, jedoch einige andere wichtige Abläufe noch verbessert werden müssen.

Wir bedanken uns bei der Metallbaufirma Markus Lowski für die Bereitstellung des Übungsobjekts und bei dem landwirtschaftlichen Betrieb Müller von der Finkmühle für die Nutzung der Grünfläche.

Gemeindefeuerwehrtag in Dipperz – Armenhof 2013

ODer Gemeindefeuerwehrtag fand am Sonntag den 01.07.2013 in Dipperz – Armenhof statt. Er begann um 10 Uhr mit einem Gottesdienst an der Grotte in Armenhof.

Um 13:30 Uhr wurden die Feuerwehr der Großgemeinde Dipperz, Feuerwehr Petersberg – Margretenhaun, Feuerwehr Fulda mit ihrem Gelenkmast und der Malteser Hilfsdienst mit einem Rettungswagen zu einer Schauübung alarmiert. Die Schauübung fand auf dem Gelände der Firma Gebrüder Baier Garten- und Landschaftsbau in Armenhof statt. Die Übung war ein Gebäudebrand, wobei zwei Mitarbeiter vermisst wurden. Die Feuerwehr Armenhof und die Feuerwehr Dipperz gingen unter Atemschutz zur Personenrettung ins Gebäude vor. Nach wenigen Minuten konnten die vermissten Personen gerettet werden und wurden dem Rettungsdienst übergeben.

Im Zuge des Gemeindefeuerwehrtages wurden im Anschluss der Übung im Feuerwehrhaus Armenhof Kameraden für Ihre besondere Leistungen im Feuerwehrdienst geehrt. Viele Zuschauer verfolgten das Geschehen.

Des Weiteren gab es eine große Fahrzeugshow mit den Feuerwehrfahrzeuge der Großgemeinde Dipperz. Die Feuerwehr Armenhof informierte über die Benutzung von Feuerlöschern und Rauchmeldern. Ebenfalls führten Sie eine Fettexplosion vor und verwiesen auf die Gefahren von Fett in Verbindung mit Wasser.

Gegen Abend bei schönsten Wetter und guter Stimmung klang der Gemeindefeuerwehrtag 2013 aus.

Frühjahrsübung Feuerwehren der Gemeinde Dipperz am 14. April 2013

CIMG041745 aktive Feuerwehrleute und 6 Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus der Großgemeinde Dipperz nahmen an der diesjährigen Frühjahrsübung in Dipperz teil.

Schweißarbeiten in der Scheune des Anwesens von Josef Schmitt war Ursache für den angenommenen Brand. Eine starke Rauchentwicklung im Übungsobjekt und vier vermisste Personen löste die Alarmierung der gemeindlichen Wehren aus.

Als erste Wehr vor Ort ging die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges 16/25 von Dipperz unter Atemschutz zur sofortigen Menschenrettung vor. Für die Brandbekämpfung wurde gleichzeitig das Löschwasser von einem vor dem Wohnhaus befindlichen Hydranten entnommen. Die Mannschaft des ­LF-8/6 aus Dipperz unterstützte mit weiteren Atemschutzgeräteträgern die Rettungsaktion. Bei den vermissten Personen handelte es sich um Kinder, welche in der Scheune gespielt hatten, sie konnten mithilfe von Fluchthauben gerettet werden. Ein gerettetes Kind rannte wieder in das Gebäude, um die in dem Gebäude vermutete Schwester zu suchen, welche aber nicht in dem Gebäude war. Dementsprechend musste es erneut gerettet werden. Neben der Bergung der vermissten Person wurden noch mehrere Gasflaschen aus dem Gefahrenbereich entfernt. Zur weiteren Brandbekämpfung und Abschirmung der Nachbargebäude wurde mithilfe der Besatzung des ­MTF die Löschwasserentnahme über einen Hydranten in der ­Bodellerstraße vorgenommen und die Löschwasserversorgung entsprechend aufgebaut.

Die nächsteintreffende Wehr aus Armenhof stellte die Löschwasserentnahme aus dem Bachlauf der Wanne am Parkplatz des Bürgerhauses her und baute die Löschwasserleitung für die am Brandobjekt eingetroffenen Wehr aus Friesenhausen zur Brandbekämpfung her. Unterstützt wurde der Aufbau einer weiteren Löschwasserversorgung aus dem Bachlauf bei einer Staustufe am Dorfbrunnen durch die Wehr aus ­Wolferts.

Entsprechend freie Einsatzkräfte von den Besatzungen der Ortsteilwehren unterstützten die bisher eingesetzten Atemschutzgeräteträger von Dipperz bei der Menschenrettung bzw. den Brandbekämpfungen innerhalb des Gebäudes. Insgesamt waren sieben Atemschutzgeräteträger Trupps (Trupp zwei Personen) im Einsatz.

Es konnte innerhalb kürzester Zeit die Ausdehnung des Feuers wirkungsvoll eingedämmt und letztendlich gelöscht werden.

Die Übungsleitung führte Gemeindebrandinspektor Martin ­Rühl der sich auch bei seiner anschließenden Beobachtungskritik mit dem Verlauf der Übung zufrieden zeigte. Sein besonderer Dank richtete er an Josef Schmitt für die Bereitstellung des Übungsobjektes.

Herbstabschlussübung 2012

49 aktive Feuerwehrleute der Dipperzer Wehren und 18 Mitglieder der Jugendfeuerwehren haben am Sonntag, 14. Oktober die Herbstabschlussübung der Gemeinde Dipperz in Armenhof ausgeführt. Gemeindebrandinspektor Martin Rühl übernahm die Einsatzleitung der vom örtlichen Wehrführer Frank Böhm ausgearbeiteten Übung.

Als Übungsobjekt fungierte das örtliche Feuerwehr- und Bürgerhaus in dem eine größere Familienfeier stattfand und bei der durch die angenommene Explosion eines besonderen Geschenkes innerhalb von Sekunden die Dekoration in Flammen aufgegangen war und eine dichte Verrauchung der Räumlichkeiten entstanden ist.

Als erste Wehr vor Ort ging die Besatzung von Armenhof mit der Steckleiter zur Menschenrettung vor, da sich bereits Personen an einem höher liegenden Fenster aufhielten. Die als nächste eingetroffene Besatzung des Tanklöschfahrzeuges 16/25  aus Dipperz ging mit Unterstützung eines CM-Strahlrohrs direkt unter schwerem Atemschutz über die Notausgangsrampe zur weiteren Menschenrettung vor. Nachdem die ersten Personen von der örtlichen Wehr bereits geborgen wurden, hatte man die Anzahl von insgesamt 18 Personen erhalten die sich im Gebäude noch aufgehalten haben mussten. Mit der weiteren Unter stützung eines Atemschutztrupps von der eingetroffenen Wehr aus Wolferts ging es schließlich um wenige Minuten, um alle Personen vor dem lebensbedrohlichen Qualm zu retten. Die Besatzungen des LF 8/6 und MTW aus Dipperz sowie die Wehr aus Friesenhausen übernahmen die geretteten Personen und brachten sie zu einer Verletztensammelstelle damit diese ärztlich versorgt werden konnten. Alle anderen freien Einsatzkräfte bauten die Löschwasserversorgungen über Hydranten auf und bekämpften die auftretenden offenen Flammenherde.

In den Übungskritiken zeigten sich Gemeindebrandinspektor Rühl sowie Wehrführer Böhm mit dem Verlauf sehr zufrieden, da es sich auch um einen besonderen „Einsatzfall“ gehandelt hat. Ein besonderer Dank galt den Jugendlichen für ihren morgendlichen Einsatz als Rettungsobjekte.

Frühjahrsübung 2012

70 aktive Feuerwehrleute nahmen an der diesjährigen Frühjahrsübung in Wolferts teil.

Übungszenario dieses Jahr war ein Waldbrand am Stellberg, zu dem die Ortsteilwehren der Gemeinde Dipperz sowie die Nachbarwehren von Kleinsassen-Danzwiesen und Steinwand von der Leitfunkstelle alarmiert wurden. Als erste Wehr vor Ort nahm die Besatzung von Wolferts die Brandbekämpfung über den im TSW befindlichen Wassertank vor. Vortan traf eine Wehr nach der anderen an der Einsatzstelle ein und übernahm die ihnen zugetragenen Aufgaben des Löschangriffs über die in den Fahrzeugen befindlichen Tanks bzw. den Aufbau der Löschwasserversorgungen. Die Wehren von Friesenhausen (Hydrant an der Landesstraße) und Kleinsassen (Zisterne der Fa. Matzunsky) förderten das Löschwasser an die Wehr von Wolferts. Die Besatzung aus Steinwand entnahm Löschwasser am Vorderstellberg vom Weiher des landwirtschaftlichen Anwesens Matthias Kempf und förderte dies zur Wehr aus Armenhof, die den angenommenen Brand ebenfalls bekämpfte. Das TLF-16/25 aus Dipperz wurde über eine Wegstrecke von ca. 800m vom Weiher am Giegenberg von der Besatzung des LF-8/6 aus Dipperz mit Löschwasser versorgt.

Nach Ende bedankte sich der für die Übung verantwortliche Wolfertser Wehrführer und stv. GBI Roland Müller bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz. Er erläuterte mit Unterstützung seines stv. Wehrführer Uwe Goldbach nochmal den gesamten Übungsverlauf und evtl. taktische Maßnahmen im Falle eines tatsächlichen Einsatzes im bzw. am Stellberg.