Herbstabschlussübung 2010

56 aktive Feuerwehrfrauen und -männer der Dipperzer Wehren haben am Sonntag, 17. Oktober die Herbstabschlussübung der Gemeinde Dipperz in Friesenhausen ausgeführt. Der ehemalige Gemeindebrandinspektor Andreas Möller übernahm in Vertretung der verhinderten Gemeindebrandinspektoren die Einsatzleitung der vom örtlichen Wehrführer Helmut Jordan ausgearbeiteten Übung.

Ein angenommener Brand in der kombinierten Maschinen- und Strohlagerhalle des Anwesens von Eugen Müller in der Finkmühle war Ursache zur Alarmierung der Wehren. Zudem wurden noch vier Personen, darunter mind. zwei Kinder, in dem Wirtschaftsgebäude vermisst. Als erste Wehr vor Ort nahm die Besatzung aus Friesenhausen unter schwerem Atemschutz die ersten Maßnahmen zur Menschenrettung vor. Das anfänglich benötigte Löschwasser zur Brandbekämpfung entnahmen sie einem Brunnen, der sich auf dem Gelände befindet. Die als nächste eingetroffene Besatzung des Tanklöschfahrzeuges aus Dipperz ging mit Unterstützung des Schnellangriffs direkt ebenfalls unter schwerem Atemschutz zur weiteren Menschenrettung vor. Nach wenigen Minuten konnten alle vermissten Personen aus dem Brandobjekt geborgen und zur weiteren ärztlichen Versorgung übergeben werden.

In der Zwischenzeit wurde von der Besatzung des LF 8 aus Dipperz und den Ortsteilwehren von Armenhof und Wolferts die Löschwasserversorgungen vom Fischteich Manz in Friesenhausen und vom nahegelegenen Bachlauf „Wanne“ aufgebaut. Die Besatzung aus Armenhof unterstützte anschließend die Trupps aus Friesenhausen und Dipperz (TLF) bei der Brandbekämpfung. Da das landwirtschaftliche Objekt direkt an der Bundesstraße liegt, musste zwangsläufig die Verkehrsregelung von der Besatzung des MTW aus Dipperz übernommen werden um den gefahrlosen Einsatz aller Wehrleute zu gewährleisten.

In seiner Übungskritik zeigte sich Ex-Gemeindebrandinspektor Möller mit dem Verlauf zufrieden, zumal schon nach ca. 12 Minuten die Löschwasserversorgung vom etwa 500m entfernten Fischteich zum Einsatzort stand. Bürgermeister Klaus-Dieter Vogler zeigte sich ebenfalls über den guten Übungsablauf und der morgendlichen Einsatzstärke erfreut.